Der erste Umzug

Die Vorgeschichte

Unser erster Umzug ist noch gar nicht so lange her, etwa 5 Monate, wenn man es genau nimmt, am 28./29. August 2009. Begonnen haben wir natürlich schon viel früher mit der Wohnungssuche. Vor etwa einem Jahr haben wir uns bereits in Rhode nach einer geeigneten Wohnung umgeschaut.

Die Wohnungen in Rhode

Leider hat Rhode wohnungstechnisch ein paar Probleme. Es gibt nicht viele Mietwohnung, es handelt sich schließlich nur um einen kleinen Ort. Und die wenigen, die zu dem Zeitpunkt zu habe waren, hatten irgendeinen Mangel. So gab es zwei Häuser mit jeweils 4 Wohnungen, wo nur eine genutzt wurde (vom Hausmeister). Von einem Ex-Bewohner erfuhren wir, dass die Häuser gravierende Mängel (u.a. Schimmelbefall) haben und der Vermieter sich um nichts kümmert. Eine weitere Wohnung war mit 140 m² einfach viel zu groß und entsprechend zu teuer (obwohl die Miete verhältnismäßig gering war). Zu guter letzt war da noch die 90 m² Dachwohnung. Leider bestand die, wenn man es genau nimmt, aus einem ca. 50 m² großen Flur, einem 40 m² Wohnzimmer. Der Rest teilte sich in Badezimmer, 2 Zimmer und Küche. Wobei diese natürlich schöne Dachschrägen hatten und somit auch nur halb benutzbar waren. Siehst man über diese Umstände hinweg, wäre es definitiv an der Miete gescheitert. Die Kaltmiete betrug etwa soviel wie bei der 140 m²-Wohnung. Da wundert es auch nicht, dass sie bereits seit 4 Jahren leer steht.
Letztendlich gab es nur zwei Häuser mit Wohnung, welche vermietet werden, die sowohl von ihrer Größe / Aufteilung sowie vom Preis in Frage kamen. Es gab nur ein Problem: Sie waren alle bewohnt und es wollte da spontan auch keiner ausziehen.

Die Alternative zu Rhode

Bis Juni 2009 versuchten wir es leider erfolglos weiter. So entschieden wir uns, wenn wir in Rhode nichts finden, nach Grasleben zu ziehen. Wir arbeiten beide dort und wir würden uns den Weg zur Arbeit mit dem Auto ersparen. Jedoch waren die Angebote auch mehr schlecht als recht. Unsere Wahl viel hier auf eine kleine 56 m² Wohnung mi zwei Zimmern.

Vor- und Nachteile Allerthalweg-Wohnung:
+ 56 m², aufgeteilt in Küche, Bad und zwei Zimmer
+ wird gerade frisch renoviert
+ neue Fenster
+ großer Keller
+ großer Garten, welcher von den anderen Parteien kaum genutzt wird, da könnte man sich sicherlich mit den anderen Parteien einigen, dass Katrin eine Ecke bekommt, Blumen und so
+ sehr ruhig in Grasleben gelegen
+ Hausmeister machte einen sehr sympathischen und zuverlässigen Eindruck
+ würden uns bei Bedarf auch einen Kamin einbauen
+ Miete ca. 200€ KM + NB
+ Garage bei Bedarf möglich (27 € im Monat)
- hat nur einen Ölofen (sprich man muss Öl nachkippen)

(den kompletten Blogeintrag findet ihr hier)

Wie man der Liste entnehmen kann, überwiegen die positiven Punkte. Und jeder wird uns zustimmen, dass dies damals sehr blauäugig bewertet wurde. Jedoch waren wir uns sicher, dass wir nichts besseres in Aussicht hätten, so dass wir uns kurzfristig für diese Wohnung entschieden.

Schlüsselübergabe

Bereits am 18. August war Schlüsselübergabe. Voller Tatendrang wurde auch gleich der Pinsel geschwungen, die komplette Wohnung gestrichen. Auch mussten neue Möbel her, denn bis auf unsere Kinderzimmer besaßen wir nicht viele Möbel oder wollten die nicht mitnehmen. So wurden direkt nach der Arbeit alle möglichen Möbelhäuser abgeklappert und abends die Angebote mit dem Internet verglichen. So bestellten wir uns nach und nach eine Küche und ein Bett im Internet. Da das Geld natürlich nicht so locker saß und Küchen auch nicht gerade günstig sind, haben wir hier zu einem Schnäppchen bei einem polnischen Versender gegriffen.

Puzzlemeister

Die Küche wurde schließlich am 21. August geliefert. In ihren Einzelteilen. In sehr vielen Einzelteilen. In geschätzten 3.000 Einzelteilen. Wir saßen ein paar Tage dran, um die komplette Küche zusammen zuschrauben. Dies hat uns locker 2 Millionen Kilometer Nervenbahnen gekostet.

Aufbau der Küche

Am 28. August ging es dann los, zu erst wurde die Küche komplett zusammen gebaut, die Hängeschränke angebaut. Zudem mussten wir noch ein paar Kleinigkeiten kaufen, wie die Matratzen und eine Satelliten-Schüssel. Dies haben wir dann am Freitag alles montiert. Am Samstag ging es dann bereits sehr früh los und mit einigen Helfern, frei nach dem Motto “Viele Hände schaffen bald ein Ende” schafften wir den größten Teil innerhalb eines Tages. Einen ausführlichen Bericht von dem Tag findet ihr hier.

Nacharbeit

Danach waren wir noch lange damit beschäftigt, uns richtig einzurichten. Entweder fehlte uns die Zeit oder einfach die Mödel, wie etwa der Schreibtisch oder unser Bettgestell. Selbst jetzt, kurz vor unserem Auszug, fehlt im Wohnzimmer noch eine richtige Lampe.

Dies war im groben unser erster Umzug nach Grasleben. Hier könnt ihr ein paar Bilder ansehen.

Küche - Esstisch Küche - Ecke Küche - Spüle
Schlafzimmer Schlafzimmer - Schrank Flur
Gardrobe Blick ins Bad Wohnzimmerwand
Schreibtisch und DVD Regal

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